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Nach der Diagnose – und trotzdem verändert sich nichts. Warum das völlig normal ist und welche kleinen Schritte mein Leben wirklich verändert haben.

  • Autorenbild: Vanessa "Janna" Spies
    Vanessa "Janna" Spies
  • 15. Juli
  • 9 Min. Lesezeit
Junge nachdenkliche Frau sitzt am Fenster und blickt nach draußen. Das Bild symbolisiert die Zeit nach einer ADHS-, Autismus- oder AuDHS-Diagnose, wenn sich trotz neuer Erkenntnisse zunächst wenig verändert und der Weg zu mehr Selbstfürsorge erst mit kleinen Schritten beginnt.

Artikel enthält WERBUNG und AFFILIATE-LINKS.


"Jetzt weiß ich endlich, warum ich so bin."

Diesen Satz höre ich fast täglich. Und weißt du, was ich fast genauso oft höre?

"Eigentlich hat sich seit der Diagnose gar nichts verändert."

Vielleicht geht es dir gerade genauso. Du hast endlich eine Antwort bekommen. Vielleicht nach 20, 30 oder sogar 50 Jahren voller Zweifel.


Vielleicht war es ADHS.

Vielleicht Autismus.

Vielleicht AuDHS.


Vielleicht hast du zum ersten Mal verstanden, warum du dich schon als Kind anders gefühlt hast. Warum dich Dinge erschöpfen, die für andere selbstverständlich zu sein scheinen. Warum dein Kopf niemals still ist oder warum du ständig das Gefühl hattest, irgendwie nicht in diese Welt zu passen.


Und trotzdem…

Du wachst morgens auf.

Du gehst zur Arbeit.

Du kümmerst dich um deine Kinder.

Du vergisst zu trinken.

Du übergehst deine Grenzen.

Du funktionierst weiter.


Genau wie vorher. Und irgendwann fragst du dich:

"Warum verändert sich eigentlich nichts?"

Ich möchte dir heute etwas sagen, das ich selbst viel früher hätte hören müssen.


Mit dir stimmt nichts nicht.


Und nein – du hast deine Diagnose nicht "falsch genutzt".



Ich dachte, die Diagnose würde mein Leben verändern.


Wenn ich ehrlich bin, hatte ich unglaublich viele Erwartungen. Ich dachte, ab jetzt würde alles leichter werden.


Jetzt weiß ich endlich, warum ich so bin.

Jetzt kann ich mein Leben anpassen.

Jetzt höre ich auf, mich zu überfordern.

Jetzt lerne ich endlich, auf mich zu achten.


Ich wollte plötzlich alles verändern.


Ich wollte gesünder essen.

Mehr schlafen.

Sport machen.

Ordnung halten.

Regelmäßige Pausen machen.

Meine Grenzen kommunizieren.

Endlich Nein sagen.

Ich hatte Listen.

Apps.

Kalender.

Neue Routinen.

Und weißt du, was passiert ist?


Fast nichts.


Nicht, weil ich nicht wollte. Oder, weil ich zu wenig Disziplin hatte, sondern weil ich etwas völlig unterschätzt hatte.




Eine Diagnose verändert dein Wissen. Nicht dein Nervensystem.


Das war wahrscheinlich die wichtigste Erkenntnis überhaupt. Die Diagnose erklärt dein Leben. Sie heilt es aber nicht. Dein Gehirn wacht am nächsten Morgen nicht auf und denkt plötzlich:

"Ach stimmt… wir sind ja neurodivergent. Dann machen wir jetzt alles anders."

So funktioniert unser Gehirn leider nicht. Denn unser Gehirn liebt etwas mehr als alles andere:


Vorhersagbarkeit.


Und Vorhersagbarkeit bedeutet für unser Gehirn häufig nicht:


"Was tut mir gut?"

Sondern:

"Was kenne ich?"


Selbst dann, wenn uns genau diese Muster krank machen.



Unser Gehirn hält an alten Strategien fest.


Vielleicht kennst du das. Du weißt inzwischen ganz genau, dass dir Reizüberflutung schadet. Und trotzdem gehst du wieder einkaufen, obwohl der Supermarkt voll ist. Du weißt, dass du Pausen brauchst. Und trotzdem arbeitest du weiter. Du weißt, dass dein Körper längst Schmerzen hat. Und trotzdem ignorierst du sie.


Du weißt, dass du eigentlich etwas essen solltest. Und plötzlich ist es 16 Uhr. Nicht, weil du es vergessen wolltest, sondern weil dein Gehirn seit Jahrzehnten gelernt hat, dass andere Dinge wichtiger sind.



Jahrzehnte der Konditionierung verschwinden nicht über Nacht.


Viele von uns sind mit Sätzen aufgewachsen wie:


"Du bist zu empfindlich."

"Reiß dich zusammen."

"Andere schaffen das doch auch."

"Du musst dich einfach mehr anstrengen."

"Du bist einfach nur faul."

"Das bildest du dir ein."


Irgendwann hören wir diese Sätze gar nicht mehr von anderen. Wir sagen sie selbst zu uns.

Und genau das macht es so schwer. Denn selbst nach der Diagnose läuft dieses Programm im Hintergrund weiter. Nicht bewusst. Sondern automatisch.


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Ich habe jahrelang versucht, normal zu sein.


Wenn ich heute zurückblicke, merke ich erst, wie viel Energie ich jeden einzelnen Tag dafür aufgebracht habe, möglichst unauffällig zu wirken. Ich wollte nicht komisch sein.

Nicht schwierig.

Nicht empfindlich.

Nicht anders.


Also habe ich mich angepasst.

Ich habe Reize ausgehalten.

Schmerzen ignoriert.

Mich durch Situationen gezwungen.

Mich für Erschöpfung geschämt.


Und ich habe immer gedacht:

"Alle anderen schaffen das doch auch."

Heute weiß ich:

Viele der Dinge, die ich ausgehalten habe, hätten mich niemals so viel Kraft kosten müssen.



Die größte Veränderung begann nicht mit der Diagnose.


Sondern mit einer einzigen Frage.

Nicht:

"Wie werde ich endlich normal?"

Sondern:


"Was braucht mein Nervensystem eigentlich?"

Das klingt nach einem kleinen Unterschied. Für mich war es ein komplett neues Leben. Denn plötzlich ging es nicht mehr darum, gegen mich zu arbeiten. Sondern mit mir.


Und genau an diesem Punkt begann sich zum ersten Mal wirklich etwas zu verändern.


Nicht von heute auf morgen.

Nicht mit einer perfekten Morgenroutine.

Nicht mit einem riesigen Plan.


Sondern mit vielen kleinen Entscheidungen, die meinem Gehirn jeden Tag ein bisschen mehr Sicherheit gegeben haben.


Denn genau das habe ich nach meiner Diagnose verstanden:

Große Veränderungen scheitern oft. Kleine Veränderungen bleiben.

Und genau diese kleinen Schritte möchte ich dir in diesem Artikel zeigen.



Warum ich heute nicht mehr versuche, alles auf einmal zu verändern


Früher dachte ich, Veränderung müsse groß sein.

Ab Montag esse ich gesund.

Ab morgen mache ich jeden Tag Sport.

Ab jetzt meditiere ich.

Ab sofort schlafe ich acht Stunden.

Ab heute halte ich endlich Ordnung.


Vielleicht kennst du diese Gedanken. Und vielleicht kennst du auch das Gefühl, nach wenigen Tagen wieder am Anfang zu stehen. Heute weiß ich: Das Problem war nie mangelnde Motivation. Das Problem war, dass ich versucht habe, mein ganzes Leben auf einmal umzukrempeln – obwohl mein Nervensystem schon mit dem Alltag ausgelastet war.


Heute frage ich mich nicht mehr:

„Wie bekomme ich mein ganzes Leben in den Griff?“

Ich frage mich:

„Was macht meinen heutigen Tag ein kleines bisschen leichter?“


Und genau dort begann die eigentliche Veränderung.



Die Veränderung begann nicht mit einer riesigen Entscheidung. Sondern mit ganz kleinen Schritten.


Irgendwann habe ich aufgehört, mein ganzes Leben verändern zu wollen. Stattdessen habe ich angefangen, mein Nervensystem zu beobachten.

Ich habe mich gefragt:


"Warum kostet mich eigentlich alles so unglaublich viel Kraft?"

Und noch wichtiger:

"Wie kann ich meinem Gehirn helfen, statt ständig gegen es zu kämpfen?"


Denn genau das hatte ich mein ganzes Leben getan. Ich habe versucht, mich an eine Welt anzupassen, die für mein Gehirn nie gemacht war. Heute versuche ich stattdessen, meine Umgebung an mein Gehirn anzupassen.

Das klingt nach einem kleinen Unterschied. Für mich war es einer der größten überhaupt.


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Ich suche heute nicht mehr nach Perfektion.


Ich suche nach Entlastung.


Früher wollte ich perfekt essen.

Heute freue ich mich, wenn ich überhaupt regelmäßig esse.


Früher wollte ich jeden Tag Sport machen.

Heute reicht manchmal ein kurzer Spaziergang.


Früher wollte ich endlich "funktionieren".

Heute möchte ich mich möglichst wenig überfordern.


Das klingt vielleicht unspektakulär. Aber genau dadurch ist mein Alltag leichter geworden. Nicht perfekt. Aber deutlich leichter.



Mein erstes Ziel war nicht mehr Leistung.


Mein erstes Ziel war Sicherheit. Und ich meine damit nicht Geld.

Nicht eine Versicherung.

Nicht ein Eigenheim.


Ich meine Sicherheit für mein Nervensystem. Denn unser Gehirn kann nur dann neue Wege lernen, wenn es sich einigermaßen sicher fühlt. Steht es dauerhaft unter Stress, greift es immer wieder auf die alten Muster zurück. Deshalb habe ich aufgehört, ständig nach der einen großen Lösung zu suchen.


Ich habe angefangen, viele kleine Stellschrauben zu verändern. Und genau diese kleinen Veränderungen haben am Ende den größten Unterschied gemacht.



1. Akupressur – weil mein Körper nie wirklich entspannen konnte


Lange Zeit dachte ich einfach, ich hätte einen ständig verspannten Nacken.

Verspannte Schultern.

Rückenschmerzen.

Kieferprobleme.


Ich dachte, das sei eben normal. Heute weiß ich, dass viele neurodivergente Menschen unter einer dauerhaft erhöhten Muskelspannung leiden. Chronischer Stress, Reizüberflutung und eine anhaltende Aktivierung des Nervensystems können dazu beitragen, dass sich Muskeln kaum noch vollständig entspannen. Bei mir fühlte sich das an, als würde mein Körper permanent auf Alarm stehen. Als hätte ich nie wirklich Feierabend.


Die Akupressurmatte von BACKLAXX war eines der ersten Dinge, die ich ausprobiert habe. Spare 10% mit dem Code "NEURODIVERGENT10"-



Heute lege ich mich oft nur zehn oder fünfzehn Minuten darauf.

Nicht jeden Tag.

Nicht perfekt.

Aber regelmäßig.

Und genau das reicht für mich oft schon aus, um den Tag etwas ruhiger zu beenden.





2. Ich habe aufgehört, darauf zu warten, dass ich "richtig" esse.


Wenn du ADHS, Autismus oder AuDHS hast, kennst du das vielleicht. Du bist so konzentriert, dass du das Essen vergisst.


Oder du bist so reizüberflutet, dass schon die Entscheidung, was du kochen sollst, zu viel wird.

Oder du merkst erst, dass du Hunger hast, wenn dein Kreislauf bereits zusammenbricht.


Ich habe jahrelang gedacht, ich müsste einfach disziplinierter sein. Heute weiß ich:

Manchmal braucht mein Gehirn einfach die einfachste Lösung. Deshalb stehen bei mir Proteinshakes griffbereit. Nicht, weil ich Fitness machen möchte, sondern weil ein schneller Shake immer noch besser ist als gar nichts zu essen. Ich nehme mir damit Druck. Und genau das hilft meinem Nervensystem.


Gestartet bin ich damals mit dem Health-Concept. Das waren stressfreie Wochen. Müsli und Shakes. Simple und einfach und meinem Körper tat diese Versorgung gut. Wenn du mehr darüber erfahren willst, schreib mir gern. Es gibt fast wöchentlich einen kostenfreien Zoom-Call zu diesem Thema, wo das Konzept erklärt wird.



3. Nahrungsergänzung ersetzt keine Therapie – kann aber unterstützen.


Ein Thema, über das ich immer wieder Nachrichten bekomme. Deshalb ist mir wichtig, ehrlich zu sein.

Es gibt keine Nahrungsergänzung, die ADHS, Autismus oder AuDHS "heilt".


Und trotzdem bedeutet das nicht, dass sie keine Rolle spielen kann. Chronischer Stress, Schlafmangel und eine dauerhaft hohe Belastung können den Körper zusätzlich fordern. Gleichzeitig zeigen Studien, dass bei manchen Menschen Mängel – beispielsweise an Eisen, Vitamin D oder Vitamin B12 – die Symptome verstärken können. Deshalb lohnt es sich, bei Verdacht die Blutwerte ärztlich überprüfen zu lassen.


Ich selbst habe für mich einige Nahrungsergänzungen gefunden, die sich in meinem Alltag bewährt haben.


So wie guter Schlaf.

Oder regelmäßiges Essen.

Oder ausreichend Trinken.

Alles zusammen macht den Unterschied.


WERNUNG




4. Ich habe aufgehört, meinen Körper erst ernst zu nehmen, wenn er komplett zusammenbricht.


Das war wahrscheinlich einer meiner größten Fehler.

Ich habe Schmerzen ignoriert.

Müdigkeit ignoriert.

Migräne ignoriert.

Verspannungen ignoriert.


Ich dachte immer:

"Das geht schon wieder."


Heute weiß ich:

Mein Körper hat mir jahrelang Signale geschickt. Ich habe nur nie gelernt, auf sie zu hören.


Deshalb frage ich mich heute viel früher:

"Was brauche ich gerade?"

Manchmal ist das einfach nur ein Glas Wasser.

Manchmal zehn Minuten auf der Akupressurmatte.

Manchmal eine Pause.


Und manchmal ist die beste Entscheidung des Tages, einfach einmal nichts mehr leisten zu müssen.


Das Verrückte ist:

Keine dieser Veränderungen war groß. Keine davon hat mein Leben über Nacht verändert. Aber jede einzelne hat meinem Nervensystem gezeigt:


"Du musst heute nicht mehr kämpfen."

Und genau dadurch wurde Veränderung überhaupt erst möglich. Denn Veränderung entsteht selten durch Druck. Sie entsteht dort, wo unser Gehirn sich sicher genug fühlt, neue Wege auszuprobieren.



Ich dachte immer, ich übertreibe.

Es gibt einen Satz, der mich wahrscheinlich länger begleitet hat als jeder andere:

„Jetzt stell dich nicht so an.“

Manchmal wurde er ausgesprochen. Viel öfter habe ich ihn mir selbst gesagt. Jedes Mal, wenn mich etwas gestört hat, das für andere völlig normal zu sein schien.


Wenn mich das Sonnenlicht blendete.

Wenn Neonröhren in Supermärkten mich erschöpften.

Wenn ein kratzender Pullover meine gesamte Aufmerksamkeit einnahm.

Wenn Menschen laut kauten oder mehrere Gespräche gleichzeitig stattfanden.

Wenn Parfüm oder Zigarettenrauch mich völlig aus dem Konzept brachten.


Oder wenn ich nach einem Einkauf das Gefühl hatte, mein Gehirn würde einfach abschalten.

Ich dachte immer:


„Alle anderen schaffen das doch auch.“

Also habe ich versucht, es ebenfalls auszuhalten.


Heute weiß ich: Ich habe nicht übertrieben. Ich habe mein Nervensystem jahrelang ignoriert.



Die Diagnose hat mir nicht nur Antworten gegeben.


Sie hat mir vor allem die Erlaubnis gegeben, mein Leben einfacher zu machen. Früher hätte ich niemals eine Sonnenbrille getragen, wenn andere sie nicht auch aufhatten. Ich hätte niemals eine Blaulichtfilterbrille am Computer getragen. Ich hätte mich mit Kopfhörern im Supermarkt unwohl gefühlt. Oder Handschuhe angezogen, auch im Sommer.


Warum?

Weil ich ständig darüber nachgedacht habe, wie ich auf andere wirke. Nie darüber, was mein Nervensystem eigentlich braucht.


Heute frage ich mich genau das Gegenteil.

„Was hilft mir?“

Und plötzlich wurde vieles einfacher.



Sonnenbrille, Blaulichtfilter und Kopfhörer sind für mich keine Extras mehr.


Sie sind Hilfsmittel.

Eine Sonnenbrille schützt meine Augen vor Reizen, die mich unglaublich viel Energie kosten.

Meine Blaulichtfilterbrille entlastet meine Augen an langen Computer-Tagen. Gerade wenn ich viele Stunden schreibe oder arbeite, merke ich inzwischen einen deutlichen Unterschied. Und geräuschreduzierende Kopfhörer gehören mittlerweile fast selbstverständlich in meine Tasche.


Allein dadurch bleibt mir oft deutlich mehr Energie für den restlichen Tag.



Das ist übrigens keine Einbildung.


In der Autismusforschung gehören sogenannte Umweltanpassungen (Environmental Modifications) zu den wichtigsten unterstützenden Maßnahmen. Auch bei ADHS empfehlen Fachgesellschaften, Reize dort zu reduzieren, wo sie unnötig Energie kosten. Der Grund ist einfach: Ein Gehirn, das weniger Reize gleichzeitig verarbeiten muss, hat mehr Kapazität für alles andere.


Es geht also nicht darum, sich von der Welt abzuschotten.

Es geht darum, das eigene Nervensystem so zu entlasten, dass überhaupt wieder Energie für den Alltag bleibt.


Für mich war das ein riesiger Perspektivwechsel.



Ich habe aufgehört, mich für Hilfsmittel zu schämen.


Heute frage ich mich nicht mehr:

„Brauche ich das wirklich?“

Ich frage stattdessen:

„Macht es meinen Alltag leichter?“


Wenn die Antwort Ja lautet, ist das Grund genug. Denn niemand würde auf die Idee kommen, einer Person mit Sehschwäche die Brille auszureden. Warum also sollten wir unserem Nervensystem die Hilfsmittel verweigern, die ihm guttun?


Es sind oft die kleinsten Dinge, die den größten Unterschied machen.


Vielleicht ist es bei dir gar keine Sonnenbrille.

Vielleicht ist es ein Fidget Toy.

Ein Lieblingshoodie.

Warme Socken.

Ein bestimmter Duft.

Eine Trinkflasche, die dich ans Trinken erinnert.

Ein Timer.


Oder einfach dein Lieblingsbecher, aus dem Wasser plötzlich leichter zu trinken ist. Für Außenstehende mögen das Kleinigkeiten sein. Für ein dauerhaft überlastetes Nervensystem können genau diese Kleinigkeiten darüber entscheiden, ob ein Tag gerade noch funktioniert – oder eben nicht.



Wenn du noch tiefer einsteigen möchtest ...


Dann schau dir unbedingt auch diese beiden Beiträge an.

In meinem Artikel Die kleinen Gadgets, die meinen Alltag mit AuDHS verändert haben stelle ich viele weitere Hilfsmittel vor, die ich heute nicht mehr missen möchte – von sensorischen Helfern bis hin zu kleinen Tricks, die meinen Alltag deutlich entspannter machen.


Und wenn du wissen möchtest, wie ich mein gesamtes Leben nach der Diagnose Schritt für Schritt umgestellt habe, dann wirf unbedingt einen Blick in mein AuDHS Setup.


ETSY AUDHS-SHOP


Darin zeige ich dir ganz offen, welche Veränderungen ich vorgenommen habe, welche Routinen mir helfen und welche Dinge ich heute ganz selbstverständlich nutze – nicht, weil sie mich "heilen", sondern weil sie mein Leben leichter machen.


Denn genau darum geht es nach einer Diagnose.



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