
Hi, ich bin Vanessa.
Autorin, Bloggerin, Mama von zwei neurodivergenten Kindern — und lange Zeit ein Mensch, der sich selbst nicht verstand.
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Ich bin neurodivergent.
Autismus und ADHS.
Doch fast mein ganzes Leben lebte ich, ohne es zu wissen.
Meine Geschichte
Ich war dieses Kind, das „zu viel“ fühlte und gleichzeitig „zu still“ war.
Dieses Mädchen, das dazugehören wollte, aber nie den Einstieg fand. Diese Frau, die sich ständig fragte, warum sie so viel kämpfte, obwohl sie doch alles gab. Ich habe Jahrzehnte damit verbracht, mich anzupassen, zu funktionieren und meine eigene Wahrnehmung zu maskieren.
Ich war falsch diagnostiziert, missverstanden, überfordert — und gleichzeitig überzeugt, dass ich das Problem sei. Erst durch meine Kinder, vor allem durch meinen Sohn, begann ich zu erkennen, was ich bei mir selbst nie sehen konnte. Ihr Verhalten wurde zu einem Spiegel, der Schicht für Schicht etwas freilegte, das niemand zuvor benannt hatte.
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Und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen:
Es war nie Faulheit.
Es war nie Unfähigkeit.
Es war Neurodivergenz.
Mein Gehirn.
Meine Art, die Welt zu fühlen und zu sortieren.
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Diese Erkenntnis veränderte alles. Doch parallel zu diesem Weg gab es noch eine andere Suche: die spirituelle Suche.
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Ich habe viele Jahre versucht, mich in spirituellen Konzepten wiederzufinden — Antworten zu finden, die mein Denken, mein Fühlen und mein inneres Chaos erklärten. Ich war sogar sehr erfolgreich als spirituelle Mentorin, aber irgendetwas fehlte. Spiritualität greift für mich nicht mehr, wenn sie die Logik verliert oder keine "Effizienz" und wirkliche "Lösungen" bietet.
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Ich brauche beides:
Verstehen und Fühlen.
Wissenschaft und Bewusstsein.
Tiefe und Struktur.
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Die reine Spiritualität hat mir viel gegeben — aber sie hat mich auch oft fehlgeleitet, weil sie meine neurodivergente Realität nicht abbildete.
Und die reine Wissenschaft erklärte zwar Mechanismen, aber nicht das, was zwischen den Zeilen passiert:
diese unsichtbare Ebene, die wir fühlen, lange bevor wir sie verstehen.
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Heute steht für mich fest:
Bewusstsein ist keine Gegenwelt zur Wissenschaft — es ist die Brücke. Und Spiritualität ist nicht die Abkehr von Logik, sondern die Fortsetzung dessen, was Logik noch nicht erfassen kann.
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Genau diesen Raum erkunde ich jetzt in meiner Arbeit.
Ich schreibe über Neurodivergenz — ehrlich, klar, ungeschönt.
Ich schreibe über Bewusstsein — über das, was entsteht, wenn man sich selbst wirklich sieht.
Und ich schreibe über Spiritualität — nicht als Konzept zum „Höherwerden“, sondern als Rückkehr zu dem, was wir schon sind.
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Ich will Räume schaffen, in denen neurodivergente Gehirne nicht überfordert werden, sondern aufatmen.
Räume, in denen Menschen Tiefe finden, aber auch Struktur.
Räume, in denen sich Wissenschaft und Spiritualität nicht widersprechen, sondern ergänzen.
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Wenn du hier bist, spürst du vielleicht auch, dass du nie ganz hineingepasst hast — weder in die Logik der Welt noch in die Regeln der Spiritualität.
Vielleicht suchst du wie ich nach einem Ort dazwischen. Nach einem Weg, der Sinn macht und sich gleichzeitig richtig anfühlt. Dann bist du hier genau richtig.
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Willkommen in meinem Raum.
Willkommen in einer Welt, in der „anders“ kein Fehler ist, sondern ein Weg ins Bewusstsein.


